Lebensmittelsicherheit

HACCP

Alle Unternehmen, die mit Lebensmitteln umgehen, haben eine besondere Sorgfaltspflicht. Hieraus ergibt sich die Verpflichtung, alles zu unternehmen, dass die von ihnen abgegebenen Lebensmittel sicher und richtig gekennzeichnet sind.

HACCP bedeutet Hazard Analysis and Critical Control Points. übersetzt etwa Gefahrenanalyse und  Festlegen von Lenkungspunkten. Bei der Gefahrenanalyse geht es um die Betrachtung und Bewertung von Gefahren für die Gesundheit der Verbraucher und um die Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts.

Am 1. Januar 2006 trat die Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene in Kraft. Seither sind alle Unternehmen, die mit Lebensmitteln umgehen, verpflichtet, ein komplettes HACCP-System einzuführen. Die EG-Hygiene-Verordnung löste somit die bisher geltende deutsche Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) ab.

Die Lebensmittelauditoren des TÜV Saarland e. V. prüfen anhand einer spezifischen Fragenlsite die HACCP-relevanten Abläufe in Ihrem Unternehmen und bestätigen nach erfolgreichem Audit das hohe innerbetriebliche Hygieneniveau.



IFS (International Food Standard)

Um einen einheitlichen Lebensmittelsicherheitsstandard zu erstellen, haben 2002 die deutschen Einzelhändler den International Food Standard entwickelt. 2003 haben sich die französische Einzelhändler des FCD (Fédération des entreprises du Commerce et de la Distribution) der IFS Working Group angeschlossen und an der Entwicklung der Version 4 des IFS mitgewirkt.

Er dient der einheitlichen überprüfung der Lebensmittelsicherheit und des Qualitätsniveaus der Produzenten. Er ist einsetzbar für alle Fertigungsstufen, die an die landwirtschaftliche Erzeugung anknüpfen, in denen Lebensmittel "bearbeitet" werden.

Ab dem 01. Januar 2008 ist die Version 5 des IFS gültig.